Alexei Makartsev: Ein Tropfen vom Universum

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Der englische Physiker Isaac Newton hat einmal gesagt: "What we know is a drop, what we don't know is an ocean". Jahre später ist das im Bezug auf das Weltall nicht anders. Unser Wissen über Sterne, Galaxien, und dunkle Materie bleibt ein Tropfen, verglichen mit einem Ozean voller Rätsel, die darauf warten, erforscht zu werden.

Sergej Koroljow, der Pionier der Kosmonautik, war sich sicher: "Die Perspektiven der Raumfahrt sind grenzenlos wie das Universum selbst". Die Zukunft birgt Entdeckungen, die wohl jeden von uns verändern werden. Wie schon der berühmte US-Kosmologe Carl Sagan gewusst hat: "'The cosmos is within us. We are made of star-stuff. We are a way for the universe to know itself."

In meiner Heimatstadt Moskau war der Weltraum überall um mich herum: die Nachbarstraße hieß Sternenboulevard, das nächste Kino trug den Namen Kosmos. Die Abiparty ließen wir unter dem Monument für die "Bezwinger des Weltraums" auf der Allee der Kosmonauten ausklingen.

Der Kosmos ließ mich nie wirklich los. Jahre später durfte ich als Korrespondent in Moskau Gagarins Lehrerin Jelena Koslowa kennenlernen. Ich sprach mit Kosmonauten im Sternenstädtchen und erlebte im Kontrollzentrum ZUP, wie die ISS mit den Starts der ersten Module Gestalt annahm. Ich berichtete vom Ende der "Mir"-Station, schaute den Raketenbauern im Konzern Chrunitschew über die Schulter, und bereiste die Weltraumbahnhöfe Baikonur und Plessezk.

An Heiligabend 2004 erlebte ich in Baikonur nur einige Hundert Meter vom Starttisch entfernt, wie die Rakete "Sojus U" abhob, um den Frachter "Progress M51" zur Internationalen Raumstation zu bringen. Um uns zu wärmen, tranken wir bei minus 25 Grad "Zarskaja"-Wodka.

Diese Webseite ist aus einer Leidenschaft für den Weltraum entstanden. Warum heißt sie "Lunochod"? Das russische Mondauto, das 1970 im Mare Imbrium herumfuhr, war ein frühes Meisterwerk der Ingenieurskunst, der erste extraterrestrische Rover, dessen Nachfahren heute den Mars erkunden. Die Geschichte des Lunochod ist so alt wie meine, denn ich wurde im selben Jahr geboren.

In den 90er Jahren habe ich mich auf die Thomas-Cook-Liste für Touristenflüge zum Mond setzen lassen. Damals standen im "Moon Register" Zehntausende vor mir, seitdem dürfte ich jedoch in der Warteschlange vorgerückt sein. Vielleicht werde ich also eines Tages dem alten "Lunochod" dort oben "Hallo" sagen können.

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